Klara Geywitz / Foto: Werner Schüring

Klara Geywitz wird neue Ministerin für Bauen und Wohnen

Mit der neuen Bundesregierung bekommt Deutschland auch ein neu geschaffenes Ministerium für Bauen und Wohnen. Es wird von der 45-jährigen Potsdamerin Klara Geywitz (SPD) geführt. Sie gilt als enge Vertraute des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) und arbeitete zuletzt als Prüfgebietsleiterin für den Bereich Bauen, Wohnen und Verkehr beim Landesrechnungshof Brandenburg. Bis zuletzt galt die bisherige Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) als Favoritin für den Posten der Bauministerin.

Geywitz hat große Aufgaben vor sich. Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will in der kommenden Legislaturperiode 400.000 neue Wohnungen pro Jahr schaffen, darunter sollen 100.000 Sozialwohnungen sein. Ein ambitioniertes Ziel auch deshalb, weil die Bauindustrie schon jetzt unter Volllast fährt. Das Verbändebündnis Wohnungsbau, zu dem auch der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen gehört, sicherte Geywitz Unterstützung zu. „Die Ampel-Koalition muss ihrer neuen Bauministerin die feste Bank einer umfassenden Finanzierung geben: Es geht um einen Neubau-Booster und um ein Altbau-Update für Deutschland. Das kostet Geld“, so Michael Hölker, Koordinator des Verbändebündnisses und BDB-Hauptgeschäftsführer zu verschiedenen überregionalen Medien. Geywitz werde die Managerin einer neuen Wohnungsbau-Ära sein. Das Verbändebündnis hatte bereits zum Wohnungsbau-Tag 2021 im Mai einen Masterplan Wohnungsbau gefordert. Gleichzeitig dringt der BFW Bundesverband auf den Abbau von Bürokratie und Überregulierung sowie effektivere Genehmigungsverfahren. Am Mittwoch, den 08. Dezember sollte die neue Ministerin ihren Amtseid ablegen.

Bildquelle: Pressefoto SPD, Foto: Werner Schüring

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