1,9 % weniger Beschäftigte Ende Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt.
Der reale (preisbereinigte) Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland ist im 2. Quartal 2026 gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 1,4 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2026 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,9 % weniger Personen beschäftigt als Ende Juni 2025.
Umsatzrückgang in fast allen Gewerbegruppen, Umsatzanstieg im Kraftfahrzeuggewerbe
Die stärksten realen Umsatzrückgänge aller Gewerbegruppen im zulassungspflichtigen Handwerk wiesen im 2. Quartal 2026 das Ausbaugewerbe, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf und das Lebensmittelgewerbe mit jeweils -2,4 % auf. Das Bauhauptgewerbe verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,8 %, gefolgt von den Handwerken für den privaten Bedarf mit -1,6 % und dem Gesundheitsgewerbe mit -1,0 %.
Einen realen Umsatzanstieg im 2. Quartal 2026 gab es beim Kraftfahrzeuggewerbe mit +0,4 %.
Beschäftigungsrückgang am deutlichsten im Lebensmittelgewerbe
In den sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks waren Ende Juni 2026 insgesamt 1,9 % weniger Personen tätig als Ende Juni 2025. Am stärksten sank die Beschäftigung im Lebensmittelgewerbe mit -3,5 %. Am geringsten war der Rückgang im Gesundheitsgewerbe mit -0,8 %.
Umsätze im zulassungsfreien Handwerk real um 0,8 % gesunken
Das zulassungsfreie Handwerk erwirtschaftete im 2. Quartal 2026 real 0,8 % weniger Umsatz als im Vorjahresquartal. Einen Zuwachs gab es bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf mit +0,6 %. In den Handwerken für den privaten Bedarf fielen die realen Umsätze um 2,6 %. Die höchsten Umsatzrückgänge gab es im Lebensmittelgewerbe und im Bauhauptgewerbe mit -4,5 % beziehungsweise -4,1 %.