Studie: Kleinere Städte überholen die Metropolen

Zu den Wachstumsregionen in Deutschland nach der Corona-Krise zählen nicht die Metropolen, sondern Regionen, die attraktiv für junge Menschen sind. Das sind mittelgroße Städte wie zum Beispiel Rostock und die Umlandgemeinden großer Städte. Der Arbeitskräftemangel hemmt andernorts zunehmend das Wachstum.

Zu diesem überraschenden Resultat gelangt eine Studie vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag des „Handelsblatt“. Hauptgrund dafür sei der Mangel an Arbeitskräften, der ab 2025 generell die Expansion der Wirtschaft hemmen wird. Lediglich 15 Regionen in Deutschland werden bis 2030 noch einen Zuwachs an Erwerbstätigen verzeichnen können. Neben Rostock gehören dazu die Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree im Berliner Speckgürtel. Hier spricht Prognos von einem „Tesla-Effekt“. Auch Potsdam, Leipzig, Regensburg und Darmstadt sowie manche Münchener Umlandgemeinden zählten zu den künftigen Gewinnern. Entscheidender Standortfaktor seien oft Hochschulen sowie ein stimmiges Gesamtpaket aus Wohnraum, Schulen und Kulturleben.

Am Dienstag, 24. November 2020, 12 Uhr bis 13 Uhr, werden die Ergebnisse in einer Handelsblatt Leserveranstaltung weiter vorgestellt und erläutert.

Weitere Informationen sind schon jetzt unten dem unten angegebenen Link verfügbar.

Weitere Informationen:

© 2020 BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.