So sichern sich Bauträger, Architekten und WEG-Verwalter richtig ab
Egal, ob Wohnungs- oder Gewerbebau, Neubau oder Bestand: Glasfaser ist als Infrastruktur nicht mehr wegzudenken. Doch Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser – wenn der Bauträger, Verwalter oder Gebäudeeigentümer die falsche Entscheidung trifft, ist Ärger vorprogrammiert: Anbieterinsolvenzen oder Anbieterzwang für Bewohner sorgen für Schlagzeilen und verunsichern die Branche. Höchste Zeit, das Thema Glasfaser in den Griff zu bekommen: Wer jetzt richtig handelt, schützt den Immobilienwert und die Zufriedenheit im Haus.
Egal, ob Wohnungs- oder Gewerbebau, Neubau oder Bestand: Der Glasfaseranschluss soll in jeder Wohnung und jedem Gewerberaum zum „neuen Normal“ werden. Dieses Ziel hat auch die neue Bundesregierung bekräftigt. Allein die Telekom baut derzeit rund 7.000 Anschlüsse pro Tag. Doch Glasfaser ist nicht Glasfaser – entscheidend ist, welche Dienste und Anbieter dem Nutzer zur Verfügung stehen. Wenn der Bauträger, Verwalter oder Gebäudeeigentümer die falsche Entscheidung trifft, ist Ärger vorprogrammiert. Worauf BFW-Mitglieder jetzt achten sollten, damit die Zufriedenheit von Kunden oder Bewohnern gesichert ist.
Erster Schritt: das Gebäude anmelden. Zwar ist der Festnetzanschluss der Telekom seit Generationen in praktisch jeder Wohnung selbstverständlich, dennoch liegen der Telekom oft keine aktuellen Gebäudedaten und Ansprechpartner vor. Durch die Anmeldung können die Objekte in die Ausbauplanung der Telekom aufgenommen werden und der kostenlose Gebäudeanschluss im Ausbaugebiet sichergestellt werden. Die Anmeldung ist auch wichtig für eine rechtzeitige Kontaktaufnahme durch die Telekom. Wann genau das Gebäude angeschlossen wird, lässt sich allerdings erst wenige Monate vorher beantworten. Denn Faktoren wie Genehmigungsverfahren der Behörden, Tiefbaukapazitäten oder Witterungsverhältnisse machen die Bauplanung oft schwer berechenbar. Umso wichtiger ist es, Vorkehrungen zu treffen. Verwalter sollten sich jetzt vom Gebäudeeigentümer bzw. der WEG per Vorratsbeschluss mit der Abwicklung bevollmächtigen lassen, damit sie handlungsfähig sind, wenn der Ausbau losgeht. Bei Neubauprojekten sowie bei Um-, Ausbauten oder Sanierungen bietet die Telekom Architekten, Bauträgern und Erstausrüstern technische Informationen und aktive Unterstützung an – vom richtigen Leerrohr bis zur Partnerschaft beim Bau von Gebäudenetzen.
Ob Neubau, Ausbau oder Bestand: Service nach Maß
Gebäuden mit zehn oder mehr Wohneinheiten stellt die Telekom ein spezielles Team bereit, das den Bau der Gebäudenetze unabhängig vom regionalen Ausbauplan unterstützt. Für den Bau von Gebäudenetzen sind maßgeschneiderte Modelle möglich: Der Gebäudeanschluss ist im Rahmen der Ausbauprojekte meist kostenlos. Die Vorbereitung des Gebäudenetzes und der Anschluss der Wohnungen erfolgt dann schrittweise auf Bestellung durch Bewohner oder Gewerbenutzer, ebenfalls kostenlos. Bei Neubauten, Ausbauten und Sanierungen ist dagegen oft ein Vollausbau der Netze in einem Projekt für alle Einheiten sinnvoll. Entweder durch die Telekom selbst oder durch einen technischen Partner nach Wahl. Entscheidend ist, dass der Bau den technischen Normen entspricht. In diesem Fall bietet die Telekom auch einen Ankauf an. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Bau von Glasfaser-Gebäudenetzen auch auf die Nebenkosten umgelegt werden.
Eine Faser? Oder mehr?
Beim Ausbau durch die Telekom besteht der Vorteil darin, dass über die Glasfaser der Telekom Mieterinnen und Mieter zwischen über 45 weiteren Anbietern, wie 1&1, Vodafone oder O2 auswählen können. Dadurch bietet sich eine echte Anbieterwahlfreiheit für den Bewohner. Viele Glasfaseranbieter behaupten zwar, das gesetzliche „Open Access“-Prinzip zu befolgen, welches Anbieter zur Durchleitung des Wettbewerbs verpflichtet, bieten den Nutzern jedoch tatsächlich nur die eigenen Dienste an. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind die Finanzierung und die unternehmerische Perspektive vieler Glasfaseranbieter – einige haben bereits das Handtuch geworfen, wurden verkauft oder haben Insolvenz angemeldet. Wenn dennoch ein Start-up oder ein weniger bekannter Anbieter den Glasfaseranschluss errichten soll, bietet der Bau von normgerechten Mehrfasernetzen im Haus Schutz vor bösen Überraschungen.
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, dass ein anderer Anbieter – wie etwa die Telekom – eine bestehende Faser nutzt oder übernimmt, was langfristig eine unabhängige Anbieterauswahl und stabilen Kundenservice garantiert. Das schafft Sicherheit und Zufriedenheit – für jetzt und viele Jahrzehnte.
Der erste Schritt ist der Wichtigste: jetzt Kontakt zur Telekom aufnehmen, Gebäude anmelden und beraten lassen.: wohnungswirtschaft@telekom.de oder 0800 33 03333