Anstieg der genehmigten Wohnungen im Juli 2020

Für den Zeitraum Januar bis Juli 2020 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg der genehmigten Wohnungen für die Wohn- und Nichtwohngebäude um 5,6 Prozent.

In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

Für den Wohnungsneubau ergibt sich insgesamt ein Zuwachs von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Steigerungen bei den Zweifamilienhäusern betragen 15,7 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Einerseits spricht diese positive Entwicklung angesichts der Corona-Pandemie für die Stabilität in der Projektentwicklung mit einer steigenden Anzahl neu geplanter Wohnungen. Andererseits waren die meisten Projekte schon vor Ausbruch der Pandemie in der Planung. So wurden die Bauanträge teilweise schon Anfang des Jahres gestellt. Es bleibt deshalb unerlässlich, die Baugenehmigungszahlen gerade in den kommenden Monaten bis zum Jahresende weiter zu beobachten und Veränderungen frühzeitig zu identifizieren. Erst dann lassen sich realistische Aussagen zur Bautätigkeit treffen.

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